Schon die alten Römer wussten die Vorzüge des Vinschgaus und seiner
Seitentäler zu schätzen und folgten mit dem Bau ihrer Via Claudia
Augusta von Meran im Burggrafenamt kommend, dem Oberlauf der Etsch bis
hinauf zum Reschenpass.
Majestätische schneebedeckte Berggipfel und im Tal eine verlockende,
weiß-rosa Traumlandschaft aus Millionen von Blüten: Dieses
Postkartensujet wird im Vinschgau jedes Jahr aufs Neue Wirklichkeit.
Sowohl Radwege als auch Wanderpfade lassen sich in Kürze vortrefflich
per Bahn ansteuern. Und das Schöne daran: Man muss nicht bergauf
fahren, um in den Genuss eines Vinschger Bike-Erlebnisses zu gelangen.
Das Fahrrad wird einfach an einer der fünf Verleihstellen entlang der
Bahnlinie in Empfang genommen und abends wieder retourniert.
Da und
dort bieten sich lohnenswerte kulturelle Verschnaufpausen an. Die
Laaser Marmorwerke sind ebenso ein Highlight wie die beeindruckende
Churburg mit ihrer gut bestückten Rüstungskammer oder Schloss Juval,
Sitz von Bergfex Reinhold Messner. Kunstfreunde sollten sich einen
Besuch des Prokuluskirchleins bei Naturns mit den ältesten Fresken des
deutschsprachigen Raumes nicht entgehen lassen.
Eine Fahrt mit der Vinschger Bahn verspricht also eine Genusstour der
besonderen Art zu werden: Vielfalt, umweltfreundliche
Fortbewegungsweise, Erholung und Ferienstimmung in einer Landschaft,
die ihresgleichen sucht.
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